Wer ist unser Partner Upvest?
24. September 20263 Min. LesezeitDr. Martin Meuter
Upvest wickelt jährlich mehr als 100 Millionen Wertpapierorders für Finanzinstitute ab. Bei LIQID übernimmt das BaFin-beaufsichtigte Unternehmen Auftragsausführung und Verwahrung.
Upvest wurde 2017 in Berlin gegründet. Seit 2022 verfügt das Unternehmen über BaFin-Erlaubnisse für Wertpapierdienstleistungen und verbindet Software mit regulierten Prozessen.
Mehr als 30 Finanzinstitute nutzen die Infrastruktur von Upvest in über 20 Märkten. Eine Schnittstelle verbindet Handel, Abwicklung und Verwahrung.
Upvest führt für LIQID Wertpapieraufträge aus und verwahrt die Anlagen. Barmittel liegen getrennt davon bei Partnerbanken.
Wer Upvest ist
Upvest entwickelt die Infrastruktur, mit der Banken, Broker und Vermögensverwalter Wertpapiergeschäfte für ihre Kunden abwickeln. Das Unternehmen wurde 2017 in Berlin von Martin Kassing, Dr. Til Rochow und Tobias Auferoth gegründet. Seine deutsche Wertpapiergesellschaft erhielt 2022 die erforderlichen Erlaubnisse der BaFin. Damit bietet Upvest neben der technischen Plattform auch regulierte Dienstleistungen für Handel und Verwahrung an.
Über eine technische Schnittstelle können Finanzinstitute ihre eigenen Anlageangebote mit der Plattform von Upvest verbinden. Die Unternehmen nutzen sie für den Handel mit Aktien, ETFs, Fonds und Anleihen sowie für deren Abwicklung und Verwahrung. Upvest arbeitet unter anderem mit der DKB, N26 und Revolut zusammen.
Die Plattform wird inzwischen in mehr als 20 europäischen Märkten genutzt. Über 30 Finanzinstitute zählen zu den Kunden der Berliner. Für sie wickelte Upvest 2025 mehr als 100 Millionen Orders ab.
Was Upvest auszeichnet
Eine Kauf- oder Verkaufsorder für ein Wertpapier ist erst der Anfang. Das Geschäft muss ausgeführt und abgerechnet werden, bevor die Wertpapiere oder das Geld im Depot erscheinen. Upvest verbindet diese Vorgänge auf seiner Plattform. Hinzu kommen die Depotverwaltung, die Bearbeitung von Kapitalmaßnahmen und steuerliche Prozesse.
Die Anbindung läuft über eine Programmierschnittstelle, kurz API. Banken und Vermögensverwalter können damit Wertpapiergeschäfte in ihre eigenen digitalen Angebote einbinden. Statt für Handel, Abwicklung und Verwahrung getrennte Systeme zu verbinden, nutzen sie eine gemeinsame technische Grundlage. Die Plattform deckt neben Aktien und ETFs auch Investmentfonds, Anleihen und ELTIFs ab.
Upvest ist dabei mehr als ein Softwareanbieter. Die BaFin beaufsichtigt die Upvest Securities GmbH als Wertpapierinstitut. Sie kann Wertpapierdienstleistungen selbst erbringen und übernimmt für ihre Kunden auch Aufgaben der Auftragsausführung und Verwahrung.
Wie wir zusammenarbeiten
Upvest stellt die Infrastruktur für die Wertpapiergeschäfte in unseren SAVE, CORE und NXT Portfolios bereit. Während wir die Portfolios verantworten, führt Upvest die Wertpapieraufträge aus, wickelt die Geschäfte ab und verwahrt die Wertpapiere. Bei NXT bildet Upvest auch die Abläufe semi-liquider Fonds digital ab.
Für die Verwahrung ist die Trennung zwischen Wertpapieren und Barmitteln wichtig. Die Wertpapiere werden bei Upvest als Sondervermögen im Namen der Anleger verwahrt. Barmittel liegen auf Treuhandkonten bei Banken mit EU-Banklizenz. Derzeit sind dies die Deutsche Bank AG und die ABN AMRO Bank N.V. So sind Wertpapierverwahrung und Barmittelhaltung klar zugeordnet.
Die gesetzliche Einlagensicherung schützt die Guthaben auf diesen Konten bis zu 100.000 Euro je Einleger und Institut. Hinzu kommt die freiwillige Einlagensicherung mit einer derzeitigen Grenze von 3 Millionen Euro je Gläubiger und Institut für natürliche Personen.
Für LIQID Anleger liegt der Nutzen in einer reibungslosen und effizienten Ausführung ihrer Wertpapieraufträge. Upvest verbindet die Schritte von der Order bis zur Verbuchung im Depot auf einer Plattform.
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Dr. Martin Meuter leitet das Portfolio Management und ist Geschäftsführer der LIQID Asset Management. Er ist seit 2022 bei LIQID und steuert unser Investment-Team sowie die Zusammenarbeit mit den Partnern LGT, HQ Capital, VenCap und Neuberger. Zuvor beriet er Banken und Versicherungen im Bereich Investment- und Risikomanagement. Er hat einen Bachelor der TU München, einen Master der Erasmus Universität Rotterdam und einen Doktortitel in Finanzwirtschaft der Universität zu Köln.